Siegfried Groß

Bericht

Allgemein

Am 7. Juni stelle ich mich zur Wahl des Stadtbürgermeisters in Kirchheimbolanden. Ich bin 42 Jahre alt und arbeite als selbständiger Rechtsanwalt in der Bürogemeinschaft Mayer und Groß in Kirchheimbolanden.

Ein besonderer Schwerpunkt ist für mich die Innenstadt, die Fußgängerzone. Hier gilt es, die Leerstände erfolgreich zu bekämpfen. Geschäftsleute, die dort tätig werden wollen, erhalten von mir dabei in allen Bereichen Unterstützung, um einen guten Start zu gewährleisten. Gleiches gilt ebenso für die bereits ansässigen Ladenbetreiber. Das Zentrum ist wieder mit mehr Leben zu füllen. Deshalb darf auch kein weiteres (Einkaufs-)Zentrum außerhalb der Fußgängerzone entstehen. Dies zieht die Kunden aus der Stadt. Zusätzlich beabsichtige ich eine Touristinformation in der Fußgängerzone einzurichten.

Das ortsansässige Gewerbe soll verstärkt öffentliche Aufträge erhalten. Hierbei geht es mir hauptsächlich um die in Kirchheimbolanden ansässigen Handwerker. Vorzugsweise sollen diese die Aufträge der Stadt auch erhalten.

Es gilt, stets ausreichende Gewerbeflächen außerhalb der Stadt bereit zu halten und Kontakt mit auswärtigen mittelständischen Betrieben zu suchen. Es müssen Kontakte geknüpft werden zu den Betrieben, die wir in Kirchheimbolanden haben wollen. Kurzfristiger Aktionismus wird hier nichts bewegen. Deshalb muss man frühzeitig werben und beharrlich dranbleiben. Nur so wird damit im Fall der Fälle, der gewünschte Betrieb eine Neuansiedlung in Kirchheimbolanden realisieren.

Im Bereich des innerörtlichen Verkehrs stelle ich mir eine moderate Umgestaltung der Marnheimer Straße und der Vorstadt vor. Dies soll einhergehen mit einer Absenkung der Bordsteine im Bereich der Parkstreifen. Fahrzeuge müssen ohne Gefahr für die Reifen und Felgen nahe am Bordsteinrand geparkt werden können. Derzeit wird der fließende Verkehr stark beeinträchtigt. Auch zwei Linienbusse müssen aneinander vorbei fahren können. Diese Maßnahme darf die Anwohner nicht erneut durch eine Umlage belasten.
Dort wo hilfreich und sinnvoll können zusätzliche Querungshilfen geschaffen werden. Nötig ist dies vor allem im Bereich der Hitzfeldstraße bei HIT und Lidl.

Unsere Stadtwerke sollen günstig Strom und Gas liefern. Gleichzeitig will ich unsere Techniker wieder fest am Standort Kirchheimbolanden haben. Ein Betritt zur Pfalzenergie und eine Lösen aus der Dienstleistungsgemeinschaft mit den Stadtwerken Alzey macht unabhängiger und stärkt die Eigenständigkeit.

Die Älteren unter uns sind aktiv zu unterstützen. Eine City-Mobil soll für die Senioren zur Verfügung stehen und sie zum Einkaufen oder zum Arzt in die Innenstadt fahren. Ich werde mich bemühen, einen Anbieter für betreutes Wohnen in die Stadt zu bekommen, damit Senioren selbständig, aber doch mit der nötigen Unterstützung gut leben können.
Dass unser Fußballverein auf dem Schillerhain ein neues Mannschaftsheim erhält ist gut und richtig. Dies ist fortzuführen. Aber auch die anderen Vereine dürfen nicht vernachlässigt werden. Das Ehrenamt muss die verdiente Anerkennung finden. Schließlich sind in den Vereinen auch unsere Jugendlichen gut aufgehoben und gehen dort einer sinnvollen Freizeitbeschäftigung nach. Ich werde mich darum bemühen, dass es in Kirchheimbolanden wieder ein Kino gibt. Dies wäre eine attraktive Bereicherung des Freizeitangebotes. Die bestehenden Spielplätze sollen da, wo es erforderlich ist, erweitert und gepflegt werden. Auch die Innenstadt lässt sich für die Kinder attraktiver gestalten.

Für unsere Kleinsten sind die Betreuungsmöglichkeiten zu erweitern, um allen Müttern und Vätern die dies wollen oder müssen, die Ausübung ihres Berufs zu erleichtern. Die Sicherheit an den wenigen Brennpunkten der Stadt muss wieder gewährleistet sein. Jeder soll das Gefühl haben sich auch nachts unbedenklich in der Stadt bewegen zu können.